1. Veranstaltung:
“Demokratie in Afrika? Ghana und Kenia im Fokus”
(Wintersemester 2007/2008)
Demokratie ist im bürgerkriegsgeplagten Afrika doch gar nicht möglich?
Die Masterstudierenden der “Erfurt School of Public Policy” Kweku Lartey Obeng und Jessica Mussila analysierten in dieser Veranstaltung kritisch die jungen Demokratien ihrer Heimatländer Ghana und Kenia und die Hoffnung für Afrika, die sich daran bemessen lässt.
Dabei wurde gerade Kenia als vorbildliche Demokratie gelobt. Als die Gewalt im Land ein paar Monate später völlig unerwartet eskalierte, unternahmen wir den Versuch einer Analyse in einer
2. Veranstaltung
“Das Ende einer Demokratie? Zur aktuellen Situation in Kenia”
(Sommersemester 2008)
“Im Dezember 2007 gingen die Bilder von den Präsidentschaftswahlen in Kenia um die Welt. Anhänger des amtierenden Präsidenten Mwai Kibaki und des oppositionellen Kandidaten Raila Odinga lieferten sich erbitterte Straßenkämpfe, bei denen bis zum Januar mehr als 1.500 Menschen starben. Eine derartige gewaltsame Eskalation kam völlig unerwartet, denn Kenia galt als ein stabiles Land mit gefestigten demokratischen Strukturen.
Wie es zu diesen Ausschreitungen kommen konnte, welche Rolle ethnische Konflikte spielten und wie die Perspektiven für ein demokratisches Kenia (angesichts des von Kofi Annan ausgehandelten Kompromisses) zu bewerten sind, hat der Politologe Ralph-Michael Peters beleuchtet. Er arbeitet als Wahlexperte u.a. für die EU und die UN und war in diversen Ländern Afrikas Wahlbeobachter. Er kennt Kenia seit 1990 durch mehrere Arbeitsaufenthalte und beobachtete im Auftrag der EU die letzten drei Wahlen des Landes.”



