Vom 6.- 15. Juni 2008 fand in Jena das „Festival de Colores – Afrikanische Tage“ statt. Das Straßenfest, das von (ehemaligen) Studierenden der Jenaer Hochschulen initiiert wurde, stand dieses Jahr ganz im Zeichen des schwarzen Kontinents.
Genauso vielfältig wie Afrika war auch das angebotene Programm, das sowohl für Erwachsene als auch für Kinder einiges zu bieten hatte. Im Angebot waren Konzerte, Lesungen, Vorträge, ein internationales Fussballtunier, Ausstellungen und Veranstaltungen für Kinder.
Die Hochschul
gruppe Weltblick ließ es sich auch hier die Chance nicht entgehen, sich zu engagieren. Im Rahmen des Erlebnis- und Informationsparcours „Afrika mit allen Sinnen“, der am 7.Juni im Kollegienhof der Universität Kindern die vielen Facetten Afrikas spielerisch nahebringen sollte, führten Laura,Franzi, Charlotte, Eva, Sophia, Selena und Sebastian ein kleines Theaterstück auf.
Das Stück zum Thema „Fair Trade“ sollten die Kinder aktiv mitgestalten, um ihnen dieses komplexe Thema so einfach wie möglich greifbar zu machen und sie so für die Problematik zu sensibilisieren.
Inhalt
Unser Stehgreiftheater handelte von afrikanischen Marktfrauen, die sich gegenseitig solange unterbieten bis sie das Geld, das sie für einen Sack Kakaobohnen bekommen, nicht mehr ausreicht, um die Familie zu versorgen. Medikamente können nicht mehr bezahlt werden, das nötige Geld für die Ausbildung der Kinder kann nicht mehr aufgebracht werden. Die Frauen sind verzweifelt. Mit dieser Situation wurden die Kinder konfrontiert und gefragt, was sie gesehen haben und ob sie einen Vorschlag haben, wie die Lage der Frauen verbessert werden könnte.
Den Vorschlägen der Kinder folgend, schlossen sich die Frauen schließlich zusammmen und legten einen gerechten Preis fest, der von keiner von ihnen unterboten werden durfte.
Ziel 
war es, den Kindern einen Einblick in die globalvernetzte Handelsorganisation zu geben. Sie sollten verstehen, wie Handel funktioniert und wie alles mit allem zusammenhängt. Vor allem aber sollten sie sehen, wie wichtig ein fairer Handel ist.



